Antworten auf häufig gestellte Fragen
Allgemeine Fragen
- Was unterscheidet die Deutsche Heilpraktikerschule von anderen Schulen?
- Was passiert bei Krankheit des Dozenten?
- Was passiert, wenn ich zwischendurch schwanger oder über längere Zeit krank werde?
- Gibt es eine Möglichkeit, bei Arbeitslosigkeit die Bezahlung auszusetzen?
- Kann ich einige Themen, von denen ich denke, dass diese für mich zu schwer gewesen sind, nochmals wiederholen?
- Was passiert, wenn ich die Prüfung vor dem Amtsarzt nicht bestehe?
Fragen zur Ausbildung Heilpraktiker für Naturheilkundliche Medizin
- Kann das Studium nicht in kürzerer Zeit absolviert werden?
- Ich komme aus einem völlig anderen, nichtmedizinischen Bereich. Ist dann das Studium nicht zu schwer für mich?
- Wann kann ich in die Ausbildung einsteigen?
- Wie bereite ich mich effektiv auf den Unterricht und die Prüfung vor?
- Kommen während der Ausbildung weitere Kosten auf mich zu?
- Bin ich nach der Ausbildung in der Lage, eine eigene Praxis zu betreiben?
- Was kann ich mit dem erworbenen Wissen anfangen, wenn ich die Prüfung vor dem Amtsarzt nicht ablegen möchte (oder nicht bestehe)?
Fragen zur Ausbildung Heilpraktiker für Psychotherapie
- Welcher Unterschied besteht zum Psychologiestudium? Als was versteht sich die psychotherapeutische Heilpraktikerausbildung?
- Worin besteht der Unterschied zwischen den Berufsbezeichnungen Psychologischer Berater und Heilpraktiker für Psychotherapie?
- Ich komme aus einem völlig anderen, nichtpsychologischen Bereich. Ist dann das Studium nicht zu schwer für mich?
- Kann das Studium nicht in kürzerer Zeit absolviert werden?
- Einige Themen finde ich im Ausbildungskonzept zu kurz gefasst.
- Ich möchte nur als psychologischer Berater arbeiten. Warum muss ich die gleichen Seminare absolvieren wie ein zukünftiger Heilpraktiker für Psychotherapie?
- Wie bereite ich mich effektiv auf den Unterricht vor?
- Kommen während der Ausbildung weitere Kosten auf mich zu?
- Kann ich unmittelbar nach der Ausbildung die amtsärztliche Prüfung ablegen und eine psychotherapeutische Praxis eröffnen?
- Darf ein Heilpraktiker für Psychotherapie Homöopathie anwenden?
- Werden Leistungen des Heilpraktikers für Psychotherapie von der Krankenkasse getragen?
Für weitere Informationen klicken Sie bitte den jeweiligen Kurs an.
Antworten - Allgemeines
Was unterscheidet die Deutsche Heilpraktikerschule von anderen Schulen?
- Seminare mit familiärer Atmosphäre und mit guter Gruppendynamik
- Praxisnahe Seminare
- Dozenten mit langjährigen Praxiserfahrungen und guten didaktischen Fähigkeiten
- Modernste Seminartechnik
- Ausführliches Skriptmaterial (für HP-NAT, HP-NAT [Fern] mit Zertifizierung)
- Regelmäßige Klausuren mit kommentierten Antworten
- Flexibiliät und Kulanz
- Faire Preise durch effiziente Unternehmensstruktur
Was passiert bei Krankheit des Dozenten?
Zu allererst wird der Schulleiter einen Vertretungsdozenten suchen. Sollte das nicht gelingen, wird das Seminar zu einem neuen Termin nachgeholt.
Was passiert, wenn ich zwischendurch schwanger oder über längere Zeit krank werde?
Verpasste Seminare können zu einem späteren Zeitpunkt ohne zusätzliche Kosten nachgeholt werden. Alle Seminare wiederholen sich i. d. R. alle zwei Jahre. Bei Schwangerschaft kann die Ausbildung nach eigenem Ermessen ausgesetzt werden. Ihre Studiengebühren zahlen Sie unabhängig von der Pause bis zur letzten Rate fortlaufend weiter.
Gibt es eine Möglichkeit, bei Arbeitslosigkeit die Bezahlung auszusetzen?
Wir können im Falle der Arbeitslosigkeit eine Sondervereinbarung treffen, die eine Reduzierung der regulären Monatsrate bis auf minimal 90,00 EUR / Monat ermöglicht. Ein völliges Aussetzen der Bezahlung geht nur durch Kündigung.
Kann ich einige Themen, von denen ich denke, dass diese für mich zu schwer gewesen sind, nochmals wiederholen?
Prinzipiell ja – jederzeit und kostenfrei nach Absprache. Für die psychotherapeutische Ausbildung gelten bestimmte Einschränkungen, um die Gruppe nicht zu destabilisieren (Gruppendynamik, Vertrautheit).
Was passiert, wenn ich die Prüfung vor dem Amtsarzt nicht bestehe?
Sie erhalten dann die Möglichkeit, nach Absprache kostenfrei die Vorlesungen wiederholt zu besuchen, von denen Sie denken, dass hier Nachholebedarf besteht. Auch hier können für die psychotherapeutische Ausbildung Einschränkungen bestehen, siehe Frage 5.
Antworten - Ausbildung Heilpraktiker für Naturheilkundliche Medizin
Kann das Studium nicht in kürzerer Zeit absolviert werden?
Nicht, wenn man über keine medizinischen Grundkenntnisse und / oder kein naturheilkundliches Wissen verfügt. Das Wissen eines Heilpraktikers sollte »arztähnlich« sein. Dazu kommen die vielen praktischen Diagnose- und Therapieverfahren, deren Vermittlung in noch kürzerer Zeit an Qualität verlieren würde.
Ich komme aus einem völlig anderen, nichtmedizinischen Bereich. Ist dann das Studium nicht zu schwer für mich?
Es ist kein Problem, aus einem anderen Beruf zu kommen. Sie haben es sogar in mancherlei Hinsicht etwas einfacher, da Sie mental weniger vorgeprägt sind als manch schulmedizinisch Vorgebildeter. Alternative Heilmethoden weichen hin und wieder extrem stark von der schulmedizinischen, wissenschaftlichen Vorstellung ab (wie bspw. die Frage der Verdünnung und Potenzierung in der Homöopathie). An die lateinischen Fachbegriffe gewöhnen Sie sich schnell. Dazu erhalten Sie eine »Einführung in medizinisches Latein« (Skript). Auch eine Krankenschwester oder Physiotherapeutin muss lernen. Also warum nicht auch als Buchhalterin den Quereinstieg wagen!
Wann kann ich in die Ausbildung einsteigen?
Aufgrund eines Rotationssystems aller Themen können Sie jederzeit zu Beginn eines neuen Themas in das Studium einsteigen. Für einen leichteren Einstieg bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihr erstes Thema zum Schluss der Ausbildung nochmals kostenfrei zu wiederholen.
Wie bereite ich mich effektiv auf den Unterricht und die Prüfung vor?
Im Selbststudium lesen Sie vor der Vorlesung das Thema im Lehrbuch durch und beantworten die Fragen der Klausur so oft, bis keine Fehler mehr auftreten. Die am Schluss eines Kapitels im Lehrbuch stehenden Fragen beantworten Sie schriftlich in Stichpunkten, um in Vorbereitung der mündlichen Prüfung ausreichendes Wissen zu haben.
Außerdem legen Sie sich themenbezogene Hefter an: z.B. »Herz«, »Stoffwechsel«, »Pflanzentherapie«, »Krankheiten« usw.
Es ist unerlässlich, regelmäßig zur Vorlesung zu kommen.
Kommen während der Ausbildung weitere Kosten auf mich zu?
Nicht zwingend. Aber neben dem Lehrbuch empfehlen wir nach und nach die Anschaffung verschiedener Untersuchungsinstrumente wie Stethoskop und Blutdruckmessgerät. Empfehlenswert ist im Laufe der Ausbildung die Anschaffung weiterer Fachliteratur.
Die Beschaffung eines naturheilkundlichen Instrumentariums richtet sich nach dem persönlichen Interesse (z. B. Akupunkturnadeln, Baunscheidt-Gerät, Spritzen, Öle).
Bin ich nach der Ausbildung in der Lage, eine eigene Praxis zu betreiben?
Ja, das ist grundsätzlich das Ziel unserer Ausbildung!
Wir empfehlen Ihnen dazu einen Blick auf unsere Referenzpraxen.
Neben den naturheilkundlichen Seminaren erhalten Sie zu allen Krankheitsbildern bewährte Therapie- und Rezeptiervorschläge. Sie profitieren von den jahrelangen Erfahrungen unserer Dozenten, die mit einer Weitergabe ihres Wissens nicht sparen. Dennoch ist eine Vertiefung der vermittelten naturheilkundlichen Kenntnisse und Fähigkeiten in zusätzlichen Fachseminaren und Workshops zu empfehlen. Einige Naturheilverfahren, wie die Homöopathie und die Körperakupunktur, die als Einführungsseminare in der Ausbildung enthalten sind, erfordern eine meist ein- bis zweijährige Zusatzausbildung.
Was kann ich mit dem erworbenen Wissen anfangen, wenn ich die Prüfung vor dem Amtsarzt nicht ablegen möchte (oder nicht bestehe)?
Hier einige Beispiele von Absolventen unserer Schule:
- Frau J., Physiotherapeutin in eigener Praxis, bietet ihr Wissen als »naturheilkundliche Beraterin« an.
- Elke M. betreibt eine erfolgreiche Praxis als Ernährungsberaterin. Ihr naturheilkundliches und schulmedizinisches Wissen, welches sie bei uns erworben hat, gibt ihr eine breitere Basis und damit mehr Sicherheit in ihrer Tätigkeit.
- Annett S., Kindergärtnerin, nutzt ihr erworbenes naturheilkundliches Wissen, den Eltern beratend bei Erkrankungen und Ernährung ihrer Kinder zur Seite zu stehen.
Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, als »Geprüfter Gesundheitsberater DtHPS« abzuschließen und eine Beratungspraxis zu eröffnen.
Antworten - Ausbildung Heilpraktiker für Psychotherapie
Welcher Unterschied besteht zum Psychologiestudium? Als was versteht sich die psychotherapeutische Heilpraktikerausbildung?
Im Psychologiestudium überwiegt die wissenschaftliche Ausbildung.
Unsere Seminare verstehen sich als eine praxisbezogene Ausbildung, die neben den theoretischen Grundlagen den Schwerpunkt auf die Schulung von praktisch-therapeutischen Fähigkeiten setzt.
Worin besteht der Unterschied zwischen den Berufsbezeichnungen Psychologischer Berater und Heilpraktiker für Psychotherapie?
Den Abschluss als Psychologischer Berater erhalten Sie nach der Abschlussprüfung an der Heilpraktikerschule. Als Psychologischer Berater darf man psychisch gesunden Menschen in akuten Krisen- oder Belastungssituationen beratend zur Seite stehen.
Nur nach bestandener Heilpraktikerprüfung darf man die Berufsbezeichnung Heilpraktiker für Psychotherapie tragen (sogenannte eingeschränkte Heilpraktikererlaubnis auf das Gebiet der Psychiatrie und Psychotherapie) und darf auch therapeutisch tätig sein. Das bedeutet: die Ausübung der Psychotherapie bei Menschen mit psychischen Störungen, z. B. bei depressiven Beschwerdebildern, Persönlichkeitsstörungen u. a. Dabei ist es immer wichtig, verantwortlich mit den eigenen Kompetenzen umzugehen. Bezüglich der Sorgfalts- und der Weiterbildungspflicht sind an Heilpraktiker die gleichen Anforderungen wie an den Arzt oder klinischen Psychotherapeuten gestellt.
Ich komme aus einem völlig anderen, nichtpsychologischen Bereich. Ist dann das Studium nicht zu schwer für mich?
Grundlegend wichtig für diese Ausbildung ist die Bereitschaft zu therapeutischer Selbsterfahrung und ständiger Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit. Eine psychologische Vorbildung im Sinne von theoretischer Ausbildung oder praktischer Tätigkeit ist nicht Voraussetzung.
Kann das Studium nicht in kürzerer Zeit absolviert werden?
Bloßes Faktenwissen der Psychopathologie reicht nicht, um zu diagnostizieren und eigenverantwortlich mit Klienten arbeiten zu können. Für einen Therapieplan und die Einschätzung der eigenen Behandlungskompetenz ist jedoch das Stellen einer Diagnose unverzichtbar. Gegenstand der Ausbildung ist deshalb auch eine empathische Annäherung an die Symptomatik. Außerdem sollen therapeutische Grundkompetenzen erlernt und vertieft werden.
Dieser Anspruch lässt sich in einer kürzeren Ausbildung nicht verwirklichen.
Einige Themen finde ich im Ausbildungskonzept zu kurz gefasst.
Zu einigen Themen der Ausbildung werden vertiefende Seminare angeboten. Weitere Vertiefungsseminare können auf Anfrage der Studienteilnehmer organisiert werden.
Das aktuelle Jahresprogramm erhalten Sie bei der Schulleitung oder entnehmen es unserer Homepage.
Beachten Sie auch die Fachseminare anderer Niederlassungen.
Ich möchte nur als psychologischer Berater arbeiten. Warum muss ich die gleichen Seminare absolvieren wie ein zukünftiger Heilpraktiker für Psychotherapie?
Auch und besonders als psychologischer Berater muss man die eigene Fachkompetenz verantwortlich einschätzen können. Man muss klar erkennen, wo eine psychopathologische Symptomatik vorliegt, um diese Klienten an einen Heilpraktiker für Psychotherapie oder an einen Psychotherapeuten verweisen zu können. Wer als Heilpraktiker für Psychotherapie tätig werden möchte, sollte über diese Ausbildung hinaus noch vertiefende therapiespezifische Zusatzqualifikationen erwerben.
Wie bereite ich mich effektiv auf den Unterricht vor?
Sie erhalten zur Unterstützung Ihres Selbststudiums für jedes Blockseminar Vorbereitungsaufgaben. Darüber hinaus empfehlen wir, sich möglichst intensiv mit fachrelevanter Literatur und entsprechenden Internetseiten zu befassen.
Kommen während der Ausbildung weitere Kosten auf mich zu?
Wir empfehlen die Teilnahme an einer Selbsterfahrungsgruppe und einer Psychodiagnostischen Trainingsgruppe sowie an vertiefenden therapiespezifischen Fachseminaren. Dies ist jedoch kein obligater Teil der Ausbildung.
Kann ich unmittelbar nach der Ausbildung die amtsärztliche Prüfung ablegen und eine psychotherapeutische Praxis eröffnen?
Am Ende Ihrer Ausbildung Heilpraktiker für Psychotherapie/Psychologischer Berater an der Deutschen Heilpraktikerschule verfügen Sie über das komplette Prüfungswissen und eine qualifizierte, praktische Basis, um psychologisch-beraterisch tätig zu werden.
Wir empfehlen vor der Prüfung noch ca. vier Monate selbstständiges Wiederholen und Festigen des Prüfungswissens. Dann wären Sie aufgrund Ihres Kenntnisstandes in der Lage, die Prüfung zum Erhalt der »eingeschränkten amtsärztlichen Heilerlaubnis « zu absolvieren.
Viele Prüfungsämter achten jedoch zusätzlich darauf, dass Sie im Sinne einer guten Fachkompetenz für eine eigenverantwortliche Tätigkeit neben dem theoretischen Kenntnisstand auch über therapeutische Qualifikationen verfügen. Wir unterstützen das, da Sie als Heilpraktiker für Psychotherapie eine genauso große fachliche Verantwortung tragen, wie ein kassenzugelassener Psychotherapeut. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, empfehlen wir unseren Teilnehmern vertiefende Fachseminare.
Darf ein Heilpraktiker für Psychotherapie Homöopathie anwenden?
Zu dieser Sachlage gibt es je nach Bundesland unterschiedliche "ministerielle Stellungnahmen", jedoch noch keine Rechtssprechung. Viele Länder gestatten es, insofern es sich um die Unterstützung der Psychotherapie handelt. Die Indikation muss sich rein auf die Psyche beziehen.
Ein Heilpraktiker für Psychotherapie darf keinerlei körperliche Erkrankungen diagnostizieren oder behandeln.
Genaue Informationen dazu erhalten Sie bei der Hauptstelle der Deutschen Heilpraktikerschule in Leipzig.
Werden Leistungen des Heilpraktikers für Psychotherapie von der Krankenkasse getragen?
Heilpraktikerleistungen werden von den Klienten selbst bezahlt oder von privaten Zusatzversicherungen bzw. von privaten Kassen übernommen. Der Stundensatz liegt i. d. R. zwischen 30 und 70 EUR.
In Einzelfällen, auf ausführliche Beantragung hin, finanziert auch die gesetzliche Krankenkasse psychotherapeutische Heilpraktikerleistungen. Das kann der Fall sein, wenn eine Therapie dringend angeraten ist, jedoch bei mindestens drei kassenzugelassenen Therapeuten nachweislich kein freier Therapieplatz verfügbar ist.
Ein Vorteil der privaten Kostenübernahme besteht darin, dass Sie in der Auswahl der Therapieverfahren unabhängig von einer Krankenkasse und deren Bestimmungen sind.
Des Weiteren wirkt sich die private Finanzierung durchaus positiv auf die Mitarbeitsmotivation der Klienten aus.
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